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17.09.2019, 11:39 Uhr
CDU bleibt beim Thema Pflege am Ball
 „Die Zahl der zu pflegenden Menschen steigt auch im Kreis Soest. Unser Ziel ist es, auf den zusätzlichen Pflegebedarf nicht nur mit den gesetzlichen Mindestanforderungen zu antworten, sondern die Pflege zum Wohle der Betroffenen zu optimieren und damit die Lebensqualität deutlich zu erhöhen“, formuliert Dr. Bernhard Reilmann aus Lippstadt, Sprecher der CDU im Ausschuss für Demografie und Daseinsvorsorge. Einen Antrag, dass die Kreisverwaltung, ein entsprechendes Konzept ausarbeitet, haben die Christdemokraten auf den Weg gebracht.
 Eine besondere Herausforderung stellt nicht nur die zunehmende Zahl Pflegebedürftiger dar, sondern auch die große Fläche des Kreises. Rund 70 Prozent der zu Versorgenden lebt in der häuslichen Umgebung. Kurze Wege sind für die Pflegenden deshalb eher die Ausnahme. Zudem sei die Bandbreite der Pflege zu berücksichtigen, so gibt es hilfebedürftige Kinder wie auch altersbedingt Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen aufgrund eines Unfalls oder Menschen, die von Geburt an behindert sind.

Auch wenn die Pflegesituationen jeweils unterschiedlich sind, würde es eine Gemeinsamkeit geben: Für die Versorgung werden Menschen mit hoher Fachkompetenz benötigt, die auch einen ethisch-menschlichen Ansatz ihres Engagements mitbringen, erläutert Dr. Bernhard Reilmann.

Für die CDU ist klar, das angedachte Konzept „Pflege für die Zukunft sichern“ muss einen leichten Zugang der Betroffenen zu den erforderlichen Dienstleistungen ermöglichen und diese müssen ortsnah sein.

Anregungen haben sich die CDU-Politiker bei Ortsterminen in den LWL-Kliniken in Lippstadt-Eickelborn und im Diakoniezentrum am Evangelischen Krankenhaus in Lippstadt geholt. Beim Besuch der LWL-Kliniken stand die Sicherung des stationären Dienstleistungsangebots und die Problematik um die Leerstände der vielen häufig Denkmal geschützten Immobilien im Mittelpunkt des Gesprächs. Eine breite Themenpalette wurde bei der Visite im Diakoniezentrum angesprochen. Stichworte waren hier der Fachkräftemangel, die Attraktivität der Pflegeberufe, die künftige Ausbildung des Pflegepersonals, die Arbeitszeiten, Parkplatzprobleme bei der Anfahrt zu den Pflegenden, Sprachdefizite bei der Ausbildung und die Dokumentation sowie Abrechnung.

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